Summer road

Liederbuch

Sommer, Sterne, Feldwege… Wer damit nichts anfangen kann, sollte nicht weiterlesen…

Ich kann den Sommerwind noch immer spüren,
wir fuhren offnen Fensters durch die Nacht.
Von Sternenbildern ließen wir uns führen,
als hätt' man sie für uns dort angebracht.

Auf einem Feldweg blieben wir bald stehen,
wir sagten nichts, es war längst alles klar.
In unsren Augen lag dasselbe Flehen –
so wie derselbe Mohn in unsrem Haar.

Wir tanzten unterm Nachtblau Ewigkeiten.
Wie gut es tat, mein Herzschlag nah bei dir.
Wir schauten in die endlos tiefen Weiten,
und fühlten uns voll Leben, trunken, wirr.

Ich spürte deine Hände an den Hüften,
und deinen forschen Mund an meinem Ohr.
Die Nacht verzauberte mit ihren Düften,
bevor sie uns, wie wir uns selbst, verlor...

Ich kann den Sommerwind noch immer spüren,
so sanft und warm wie Küsse deines Munds.
Und wollen wir uns wieder so berühren,
steig ein, die Summer road erwartet uns...

Musik & Text: Manuel Deinert